Szenisch-Dialogische Kommunikationsförderung
CoreDynamik
Philosophisch-poetische Lebensbegleitung

Unsere Beratungs-Methoden

Mit einem einzigen Beratungskonzept werden Beratende der Vielfalt der Ratsuchenden und der Beratungsanliegen nicht gerecht. Eine Vielfalt sich ergänzender Beratungs-Methoden sichert eine wirksame individuelle Begleitung.

Wir stellen Ihnen drei Konzepte vor, die für uns gegenwärtig einen bedeutenden Stellenwert im Methoden-Spektrum besitzen.

Szenisch-Dialogische Kommunikationsförderung

Dieses Vorgehen der Förderung von Kommunikation in Szenen und Dialogen hat in der Psychotherapie seine Tradition bei Jacob Moreno als Psychodrama. Aspekte des Psycho­dramas sind von Fritz Perls in die Gestalt-Psychotherapie übernommen worden.

In den 1970-er Jahren entstanden in Deutschland nahezu zeitgleich verschiedene Formen der Rollenspielpädagogik, teils geprägt von vorschulpädagogischen Integrationsvorstellun­gen einer Einpassung in die Gesellschaft durch frühe Rolleneinübung, teils geprägt vom therapeutischen Psychodrama.

Aus einer Kombination von therapeutisch orientierter Rollenspielpädagogik und Gestaltthe­rapie entstanden Szenisch-Dialogische Verfahren als Gruppenverfahren für Bildung, Coaching und Psychotherapie.

Im Mittelpunkt Szenisch-Dialogischer Bildung steht die konkrete Förderung dialogischer Kommunikation in szenischen Zusammenhängen.
Dialogische Kommunikation
Szenische Kommunikationsförderung

Dialogische Kommunikation

Das Wort "Dialog" kommt aus dem Altgriechischen und be­deutet, zusammengesetzt aus "dia" und "logos", so etwas wie "Fließen von Sinn".
Dialoge kennzeichnen Prozesse der ganzheitlichen Begeg­nung zweier oder mehrerer Menschen. Sie schließen körper­liche, mentale, seelische, soziale und kulturelle Ebenen des menschlichen Miteinanders ein.
Im Dialog als wechselseitiger Kommunikationsprozess in Partnerschaftlichkeit teilen sich Menschen ihre Sichtweisen und Einsichten so mit, dass sie gemeinsam Erkenntnisse gewinnen, die einer einzelnen Person verwehrt blieben.

Gerade bei ungeklärten, kontroversen Themen bietet sich aus einer "dialogischen Haltung" heraus die Chance, über das dis­kutierende Gegen- und Nebeneinander als Aneinander-vorbei-Reden hinaus zu gehen. In tiefer wechselseitiger Einfühlung hinter den Worten und Gesten kann man zu einem Konsens, zu einer noch nicht gedachten Synthese bisher separater, ab­gesonderter Ansichten zu gelangen.

Wir beziehen uns bei unserer Arbeit mit Paaren auf Michael Lukas Moeller und Celia Maria Fatia, die einen Dyalog (Dialog der Dyade) bzw. das "wesentliche Zwiegespräch" empfehlen. Inniges Zuhören ohne zu unterbrechen hilft, den anderen in seiner Besonderheit zu erfahren und zu verstehen. Indem im Dyalog gegenseitige Fantasien und Zuschreibungen durch ein tiefes Wissen über die Innenwelt des anderen ersetzt werden, können Missverständnisse aufgelöst und Konflikte reduziert werden. Durch regelmäßige "Zwiegespräche" entsteht mehr Nähe und Vertrauen, die ein Paar entwicklungsfähig machen.

Szenische Kommunikationsförderung

Ob eine Kommunikation angemessen, also passend und wirk­sam, ist, lässt sich niemals losgelöst von der konkreten Situati­on bestimmen, in der kommuniziert wird.
Deshalb steht im Mittelpunkt unseres Kommunikations-Trai­nings immer die Erprobung von Dialogen in realitäts- oder er­wartungsnahen Szenen.

Weitere Hinweise zu diesem Vorgehen finden Sie im Download-Bereich unter den Sach­texten zur Pädagogik und Psychologie, auf der Website www.isdl-coaching.de und in den weiteren Veröffentlichungen von Helmut von Bialy.

CoreDynamik

CoreDynamik ist ein integratives und transpersonales Beratungs- und Psychotherapie-Verfahren, in dem u. a. Ansätze der Gestalt-Psychotherapie, des Psychodramas sowie der Körper- und Atemarbeit zu einem ganzheitlichen Entwicklungskonzept verbunden werden.
Näheres unter www.coredynamik.de und in den folgenden Veröffentlichungen.

Philosophisch-poetische Lebensbegleitung

Jenseits unmittelbaren psychotherapeutischen Bedarfs können ratsuchende und neufreudige Menschen in existenziellen Dialogen ihre Klärungswünsche zum Leben mit uns bearbeiten. Ausdrucksformen der Poesie werden dabei einbezogen.

Wir arbeiten in der Lebensbegleitung von Menschen mit physiotherapeutischen, psychotherapeutischen und philoso­phisch-poetischen Konzepten, um zentrale Bereiche der Per­sönlichkeitsentwicklung einzubeziehen, nämlich Körper, Seele und Geist.

Philosophisch-poetische oder poetisch-philosophische Lebensbegleitung

Wir haben erfahren, dass die Dimension der Philosophie, der Befreundung mit der eigenen Weisheit, in den meisten Thera­pie-Richtungen zu kurz kommt.
Werden philosophische Fragestellungen dennoch einbezogen, so besteht immer die Gefahr, dass der Dialog von Ratsuchen­den und Beratenden zu abstrakt gerät oder zum Monolog, zur Belehrung verkommt, nicht eine gemeinsame Suche nach Er­kenntnis ist.

Poesie-Therapie

Seitdem wir unser Konzept von Poesie-Therapie entwickelten, experimentieren wir erfolgreich mit einer Kombination aus Phi­losophie und Poesie.
Die Themenauswahl unserer Gedichte ist durch existentielle, philosophische und psychotherapeutische Fragestellungen ge­prägt.
Die Gefahr der Entemotionalisierung philosophischer Themen durch Abstraktion wird verringert

Unsere hauptsächlich in der Zeit von 2006 bis 2008 verfassten Gedichte als Hilfen zur Reise in Ihre Innenwelten finden Sie im Download-Bereich der Website.

Zum Anfang